Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Implementierungen der Lex und Yacc Tools. Flex und Bison heißen die GNU-Varianten, die auch für dieses Projekt verwendet werden, da sie auf den meisten Entwicklungssystemen frei verfügbar sind und ansonsten kostenfrei beschafft werden können. Windows-Nutzern seien die Cygwin-Tools unter www.cygwin.com empfohlen, welche quasi eine Unix-Entwicklungsumgebung auf einem Windows-System bieten, natürlich auch mit Flex und Bison. Das Programm Make sowie einen neueren C++-Compiler sollte man ebenfalls an Bord haben; auch hier empfiehlt sich der GNU C-Compiler Gcc.

Das Makefile

Zusammengebunden wird das Projekt durch das Makefile, welches die Übersetzungsregeln definiert. Einige Besonderheiten bedürfen hier der näheren Erläuterung. Ziel ist es, in allen Modulen die Programmiersprache C++ verwenden zu können. Hierzu sollten die Programmdateien vorzugsweise die Endung .cpp tragen. Dies läßt sich für die von Bison generierten Module dadurch erreichen, daß man den Namen der Ausgabedatei explizit angibt. Der von Flex generierte Scannercode ist jedoch in seinem Namen festgelegt, daher benennt man diesen schlicht in eine passende Datei um.